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03. August | Tools & Analytics

SurveyMonkey im Test – Umfrage erstellen mit der Basisversion

Sei es die Gestaltung oder der Inhalt eines E-Books, der Aufbau eines Webinars, oder die Art Ihre Blogposts zu präsentieren. Um Ihren Kunden die best-mögliche Version von etwas bieten zu können, müssen Sie herausfinden, was er über das aktuelle Angebot denkt.

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Erste Eindrücke des Tools

Wahrscheinlich sind viele von uns schon in den Genuss gekommen an einer Umfrage teilgenommen zu haben, die mit SurveyMonkey erstellt wurde. SurveyMonkey ist ein sehr bekanntes und verbreitetes Tool, um kostenfrei einfache Umfragen durchzuführen. Zusätzlich lässt es sich mit HubSpot verknüpfen, was wir gerne einmal ausprobieren wollten.

Für unsere kleine Umfrage reicht die kostenfreie Basisversion völlig. Die Anmeldung geht schnell und verlangt nicht zu viele Informationen. Die Seite ist ohne großen Schnick-Schnack aufgebaut, bietet ein paar Tipps zur Erstellung von Umfragen. Hat aber im Endeffekt nur einen prominenten Call-to-Action, nämlich „Umfrage erstellen“. (Abgesehen von dem, der einem ein Upgrade anbietet, aber dieser ist auch nicht so alles überschattend, dass er unangenehm auffällt.) Das gefällt mir wirklich gut. Später dient diese Seite auch als Übersicht für die angelegten Umfragen.

Um dem Nutzer die Arbeit noch mehr zu erleichtern, gibt es diverse Vorlagen, deren Fragen von SurveyMonkey zertifiziert sind. Die Plattform selbst gibt an, dass jene „von SurveyMonkey-Methodikern geschrieben [wurden], um systematische Verzerrungen zu vermeiden und die Genauigkeit der Daten […] zu erhöhen.“ Den Service an sich finde ich klasse, so muss man im Endeffekt nur noch die URL verschicken und auf Antworten warten. Dadurch, dass diese Fragen aber für jeden Nutzer passend sein müssen, wirken sie distanziert. Wenn man also seine eigene Tonalität beibehalten möchte, kann man besser eine ganz neue Umfrage erstellen.

Sehr hilfreich sind auch die Tipps, die man direkt zu Anfang auf der Arbeitsoberfläche bekommt. Sie sind quasi eine kleine Tour durch das Tool mit Hinweisen, wo man welche Elemente findet und was alles eingestellt werden kann.

Einfach und schnell Umfragen erstellen

Bei der Arbeit mit SurveyMonkey sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die ich gerne als Tipps weitergeben möchte. Man sollte besonders auf sie achten, wenn man in der Basisversion bleiben oder die Umfrage relativ schnell auf die Beine stellen möchte.

  1. Tipp: Die Umfrage kürzen

    Die kostenfreie Basisversion erlaubt es nur 10 Frageelemente zu benutzen. Ich habe auf dem Editor leider keinen Hinweis darauf gesehen, sodass ich erst einmal munter drauf los gearbeitet habe. Als ich das elfte Element ausgewählt habe, erschien auf der Seite der Hinweis, dass ich ein Pro-Feature genutzt hätte. Ich musste also meine Umfrage noch einmal komplett überarbeiten und das, als ich grade fast fertig war.

    In der Basisversion heißt es also: In der Kürze liegt die Würze. Und das ist bekanntermaßen ja eh besser.

  2. Tipp: Alles, was gelb unterlegt ist, ist ein Pro-Feature

    Erst nachdem mir bei der elften Frage der Hinweis angezeigt wurde, ist mir klar geworden, dass alle Bausteine, die gelb unterlegt sind, zur Pro-Version gehören. Diese Darstellung finde ich, nachdem ich sie jetzt begriffen habe, sehr gut. So weiß man direkt, wovon man die Finger bzw. die Maus lassen sollte, wenn man nur mit der Basisversion eine Umfrage erstellen möchte. Für User, die da etwas mehr auf Zack sind als ich, eine tolle Hilfestellung.

  3. Tipp: Branden Sie Ihre Umfrage nur, wenn Sie Zeit haben

    SurveyMonkey bietet die Möglichkeit, Schrift und Farbe der Schrift zu verändern. Möchten Sie also in der Basisversion die Umfrage so gut es geht branden, können Sie die Schrift in Ihrer Farbe nutzen. Das Ganze ist aber leider ein wenig mühsam bzw. zeitaufwändig, weil Sie die Formatierung pro Frage und Zeile neu vornehmen müssen; es gibt keine zentrale Einstellung, in der Sie das festlegen könnten. Zusätzlich ist es leider nur in den Fragen möglich die Schriftart und –größe zu verändern, bei den Antwortmöglichkeiten kann nur die Farbe angepasst werden.

  4. Tipp: Halten Sie Ihre Fragen einfach

    Grundsätzlich sollten Sie natürlich keine verworrenen Fragen stellen, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Was ich aber eigentlich hier meine ist, dass Sie bspw. keine Fragen erstellen können, in die Sie verschiedene Auswählmöglichkeiten UND ein Dropdown einbauen. Fragetypen sind von SurveyMonkey schon vorgegeben, sodass man sie problemlos wie Bauklötze aneinanderreihen kann. Aber eben entweder nur verschiedene Auswahlmöglichkeiten ODER eine Dropdown-Funktion.

  5. Tipp: Zeigen Sie Beispiele mit Links

    Anstatt, dass Sie einen ellenlangen Fragetext formulieren, um Beispiele einzubauen, zwischen denen sich die Befragten entscheiden sollen, können Sie einfach Anker-Links in Ihrer Frage unterbringen. So können Teilnehmer zu Ihren Beispielen abspringen, sie ausführlich betrachten und die Umfrage problemlos fortführen.

SurveyMonkey als Tool zur Erstellung von Umfragen

Was hat mir, bzw. gefällt mir also besonders gut an der Arbeit mit diesem Tool?

  • Alles ist sehr gut strukturiert und intuitiv zu bedienen.
  • Für eine wirklich schnell erstellte Umfrage sind die Fragearten schon vorgegeben und der jeweilige Aufbau festgelegt, man muss nur noch die Kästchen ausfüllen.
  • Dadurch kann man innerhalb von wenigen Minuten eine Umfrage erstellen.
  • Besonders gut fand ich, dass man innerhalb der Fragen Verlinkungen vornehmen kann.

Schade ist allerdings, dass

  • man nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die Basisversion nur 10 Fragen erlaubt.
  • es keine zentrale Möglichkeit gibt Schriftart etc. zu formatieren.
  • komplexere Fragen bzw. Antwortmöglichkeiten nicht möglich sind.

Alles in allem lässt‘s sich mit SurveyMonkey aber richtig gut und vor allem schnell arbeiten. Für eine einfache kurze Umfrage kann ich die Basisversion also nur empfehlen. Darum bekommt das Tool von mir auch 4,5 von 5 Sternen.




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