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19. Februar | Corporate Blogging

Motivationsguide: 6 Tipps und Tricks für mehr Elan im Arbeitsalltag

Ob Sommerloch, oder geistiges Tief nach Weihnachten und Silvester – es gibt immer wieder Phasen, in denen unsere Motivation in den Keller fällt. Doch keine Sorge: Mit ein paar kleinen Tricks kommen Sie da ganz schnell wieder raus und werden extra-produktiv. 

6 Motivationstipps für mehr Energie und verbesserte Produktivität

#1 Schaffen Sie ein Morgenritual für einen guten Start in den Tag

 „Die erste Stunde des Tages bestimmt die Energie des restlichen Tages.“ – Eben Pegan.

Das sehen andere Erfolgsmenschen, wie Barack Obama und Arianna Huffington, ähnlich. Während Obama morgens ausschläft und ein Fitnesstraining bestreitet bevor er das erste Meeting des Tages antritt, beginnt Huffington ihren Tag mit Atemübungen und einer 30-minütigen Meditation.

Viele Menschen, viele verschiedene Morgenrituale

So unterschiedlich die Menschen sind, so differenziert ist auch ihr Start in den Tag. Die einen gehen morgens gerne joggen. Andere bevorzugen es, in Ruhe die Tageszeitung zu lesen und dabei eine Tasse Kaffee zu genießen. Es gibt demnach keine fixe Anleitung für eine universell erfolgreiche Morgenroutine. Jeder sollte seinen eigenen Rhythmus finden. Sprich: Was Ihnen morgens am besten tut, müssen Sie selbst herausfinden.

Um Ihnen die Suche nach Ihrem persönlichen Morgenritual zu erleichtern, haben wir hier einige inspirierende Beispiele für Sie zusammengestellt:

  • Press play – Lieblingsmusik abspielen
  • Sport treiben, z. B. Yoga, Spazieren gehen, Joggen, Radfahren, Stretching
  • Eine kalte Dusche als Energie-Booster
  • Zeit für Entspannungstechniken nehmen, z. B. Meditieren mit den Apps Calm oder Headspace
  • Ein leckeres, gesundes Frühstück zubereiten, z. B. Haferbrei mit Früchten, Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse und Avocado oder einen frischen Smoothie
  • Einen Kaffee Ihrer Wahl oder einen frischen Ingwer-Zitrone-Tee aufsetzen
  • Lesen, und zwar keine E-Mails, sondern Ihr Lieblingsmagazin oder einige Seiten eines spannenden Romans

#2 Vergessen Sie To-Do-Listen. Setzen Sie Prioritäten!

Es klingt oft so schön: Aufgabe erfüllt, Häkchen dran, raus aus dem Kopf. Allerdings können To-Do-Listen eine richtige Kruxsein, denn ein Arbeitstag lässt sich nicht immer so einfach planen. An manchen Tagen ist das Abhaken der To-Do’s eine Leichtigkeit, an anderen verdreifachen sich die Listen in Sekundenschnelle. Hat man seine To-Do’s einmal außer Acht gelassen, dann zieht das häufig einen „Rattenschwanz“ nach sich. Das ersehnte To-Do-Glücksgefühl verwandelt sich dann ganz schnell in einen heimtückischen Dauer-Begleiter: Stress.

Die Lösung: Formulieren Sie To-Do’s in Prioritäten um

Nehmen Sie sich, wenn Sie im Büro ankommen, z. B. fünf Minuten, um über ein bis drei Tagesprioritäten nachzudenken. Dabei sollten Sie folgende Frage beantworten:

Was möchten Sie heute erreichen, um zufrieden nach Hause zu gehen?

Minimale Veränderung mit maximaler Wirkung

Während To-Do-Listen nur dann Glücksgefühle hervorrufen, wenn sie vollständig abgearbeitet sind, haben Prioritäten eine positive Konnotation und einen entscheidenden Vorteil: Sie sorgen für weniger Druck, mehr Flexibilität und letztendlich auch mehr Produktivität im Arbeitsalltag.

#3 Führen Sie ein Erfolgstagebuch

Leider liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns Fehler und Enttäuschungen deutlich besser einprägen als Erfolge. Auch über negative Erfahrungen und kleine Misserfolge im Berufsleben denken wir viel länger nach. Persönliche Erfolgstagebücher wirken diesem Phänomen entgegen, denn sie lenken den Blick auf positive Erlebnisse. Gleichzeitig lassen sich so die bereits festgelegten Prioritäten aus #2 überprüfen und gegebenenfalls angleichen.

Ergotopia empfiehlt, sich täglich 3-4 Minuten Zeit zu nehmen, um folgende Fragen in einem persönlichen Erfolgstagebuch festzuhalten:

  • Welche Ziele habe ich heute erreicht?
  • Was habe ich heute dazugelernt?
  • Hatte ich heute ein positives Erlebnis mit meinen Arbeitskollegen oder meinem Team?
  • Inwieweit habe ich meine persönlichen Wertvorstellungen verwirklicht?

Wenn Sie sich jeden Tag mit den kleinen Erfolgen des Alltags beschäftigen, trainieren Sie Ihr Gehirn, sich auf positiv Erlebtes zu fokussieren. Wichtig dabei ist, zu erkennen, dass kleine Erfolge in der Summe ein großes Zufriedenheitsgefühl ergeben, das Motivationstiefs und Phasen des Zweifels langfristig besiegt.

#4 Legen Sie bewegte Pausen ein

Wie wir bereits in unserem Artikel „So bleiben Sie im Büro gesund“ beschrieben haben, sind bewegte Pausen Gold wert. Ein Spaziergang in der Mittagspause – sei es zum nächstgelegenen Park oder Supermarkt – ist gesund und wirkt sich positiv auf Ihre Motivation und Produktivität aus, wie schwedische Forscher herausgefunden haben.

Gemeinschaftliches Workout

Falls Ihnen ein kleiner Spaziergang nicht genug Power gibt, wie wäre es dann mit einem kurzen Workout? Alles, was Sie dazu brauchen ist ein Raum, den Sie täglich 5 Minuten zum Trainieren nutzen können (bei schönem Wetter gerne auch draußen), und Ihre lieben Kollegen, die Sie sicherlich für ein gemeinschaftliches Büro-Workout begeistern können, oder?

Mein Favorit: Yoga at your desk

Weitere Vorschläge:

#5 Schreiben Sie eine Bucket List

Welchen Wunsch möchten Sie sich in diesem Jahr erfüllen? Wollen Sie verreisen, eine neue Sprache lernen oder sich endlich für einen Kochkurs anmelden?

Ganz egal, welche Ziele Ihnen vor Augen schweben, das Wichtige ist: Schreiben Sie eine Bucket List und legen Sie kleine bis große Belohnungen für Ihre Arbeit fest.

Was Bucket-Listen mit unserem Gehirn machen

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Projekt, das Belohnung verspricht, das Streben nach dessen erfolgreichem Abschluss verstärkt. Alleine durch die Aussicht auf die Belohnung beginnt das Gehirn den Neurotransmitter Dopamin – das Motivationshormon schlechthin – auszuschütten, das uns bereits auf dem Weg zum Ziel glücklich macht, indem das Belohnungszentrum des Gehirns, das mesolimbische System, aktiviert wird. Wenn wir das Projekt dann erfolgreich abgeschlossen haben und uns daraufhin belohnen, durchfluten andere Neurotransmitter, sogenannte Endorphine (Glückshormone), unser Gehirn.

Der Weg zum Ziel

Es gibt einige Tipps und Tricks, wie Sie sich Ihre Bucket List immer wieder ins Gedächtnis rufen können, um so Ihre Motivation fortlaufend zu steigern. Zunächst hilft es, Ihre Ziele zu verschriftlichen. Außerdem können Sie sich motivierende Fotos, zum Beispiel von Ihren Reisezielen, ausdrucken, um sich an bevorstehende Belohnungen zu erinnern.

Wie sich das Team Coders Unlimited mit Bucket-Listen motiviert

Ein Kollege hält seine Wünsche und Vorsätze schriftlich fest und hat seine Bucket List stets griffbereit. Das hilft ihm, die Zielgerade nicht aus den Augen zu verlieren und motiviert am Ball zu bleiben.

Eine andere Kollegin schaut sich täglich ein Live-Video von der Tower Bridge an. Und das nicht, um uns im Sekundentakt Auskunft über das Wetter in London zu geben, sondern sich in erster Linie auf ihren lang ersehnten Trip in die englische Metropole zu freuen.

Ich habe mir die New Yorker Skyline als Desktop-Wallpaper eingerichtet, denn meine größte Motivation ist derzeit die Aussicht auf einen Road-Trip entlang der amerikanischen Ostküste.

Jetzt sind Sie an der Reihe. Was schreiben Sie auf Ihre Bucket List?

#6 LAST BUT NOT LEAST: LACHEN SIE!

„Beim Lachen werden positive zwischenmenschliche Signale gesetzt, die Teamgeist, Kreativität und Motivation im Betrieb fördern“, sagt Humorforscher Michael Titze in einem Artikel des Hamburger Abendblatts.

Um Sie jetzt sofort und bewusst zum Lachen zu bringen, haben wir die witzigsten Buzzfeeds für Sie herausgesucht, die Sie gerne in Ihrer Leseleiste speichern dürfen:

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg – berichten Sie uns gerne von Ihren persönlichen Motivationstipps!

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