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26. Januar | Inbound- & Content Marketing

How to deal mit den awesome Tipps aus Amerika

Die Amerikaner haben das Marketing erfunden – und ebenso das Content Marketing. Dementsprechend ist auch viel des dazu verfügbaren Contents auf Englisch.

How-to do ANYTHING

Was würde die Welt nur ohne How-to-Listen tun? Vermutlich kläglich an allem verzweifeln, versagen und den Kopf in den Sand stecken. Zum Glück gibt es das Internet und in ihm die vielen How-to-Guides, die der ganzen Welt helfen möchten zu learn how to do anything.

Und mit anything ist auch wirklich ALLES gemeint: Von ‚How to Be a Workaholic‚, über ‚How to Do Laundry‚, bis hin zu ‚7 Tips on How to Kiss a Girl for the First Time‚.

Was ist bitte aus ‚trial and error‘ geworden?

Ob solche Kurzanleitungen oder Checklisten auch im Arbeitsleben besonders hilfreich sind, kommt ganz drauf an.

Deshalb hier der erste How-to-Guide to write a How-to-Guide:

  • Lesen und Schreiben lernen (v.a. auf einer Tastatur)
  • einen Job finden, für den folgendes bereit gestellt wird
    • Sitzgelegenheit
    • Schreibtisch
    • Arbeitsgerät (Computer, Laptop, Tablet etc.)
    • Internetanschluss
    • Website
    • Bloggingtool
  • ausreichend oft einen bestimmten Vorgang bearbeiten
  • einzelne Schritte der Bearbeitung schriftlich festhalten
    • Schritte als Unter-Überschriften formulieren
    • einzelne Schritte ausführlich erklären
    • themenrelevante visuelle Elemente einfügen
    • evtl. themenrelevante externe Links einfügen
    • (div. weitere Tipps in Bezug auf den Text)
  • gesamte Liste Korrektur lesen lassen
  • veröffentlichen

Und Achtung! Auch wenn Sie die Tipps alle befolgen, heißt das noch lange nicht, dass Ihr How-to-Guide wirklich hilfreich ist.

Den Beweis sehen Sie oben.

Social Media Post-Längen

Toll, endlich gibt es auch mal eine Infografik zu optimalen Post-Längen für die verschiedenen Social Media Kanäle

  • Für Facebook hat man 40 Zeichen zur Einl
  • Für Google+ gibt es ganze 20 Zeichen mehr um seinen Post ein
  • Auf Twitter soll man nicht die 140 Zeichen ausnutzen, sondern möglichst unter 100 Zeichen bleiben,

Allerdings gelten diese optimalen Post-Längen nur für die englische Sprache.

Wie soll das bitte in einer Sprache funktionieren, die Worte wie ‚Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz‘ (bis 2013 offiziell das längste Wort Deutschlands mit 63 Buchstaben) oder ‚Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitänsehefrau‘ hervorgebracht hat? Und, deren Texte immer ca. 25% länger sind, als derselbe auf Englisch?

Das wird dann wohl über ‚Interessanter Artikel‘, ‚Wirklich tolle Beispiele‘ oder ‚Danke [Name des Autors]‘ laufen müssen… Ob sich so wirklich neue Leser anlocken lassen?

So schreiben Sie den hinreißensden Blogartikel, nach dem Ihre Leser Ihnen zu Füßen liegen werden

Für Amerikaner lautet das Motto für Blogartikel (und auch grundsätzlich) ‚keine Angst vor großen Gefühlen‘. Auch Übertreibungen und Superlative werden in den englischen Tipps oft als gutes Mittel genannt, die Aufmerksamkeit und Neugierde der Leser auf sich zu ziehen.

Deutsche werden anderswo auf der Welt da eher als rational und gefühlsarm wahrgenommen. Lassen Sie das nicht auf sich sitzen und zeigen Sie sich auch von Ihrer emotionalen Seite.

Als ich das erste Mal von Content Markteing gehört habe, habe ich vor Freude und Erleichterung beinahe angefangen zu weinen. Endlich ein Marketingansatz, der sich voll und ganz auf die Zielpersonen konzentriert. Es geht nicht mehr darum seine Botschaft rücksichtslos der Welt entgegenzuschreien. Stattdessen hören wir nun endlich richtig hin und kümmern uns aufopferungsvoll um die Bedürfnisse der Zielpersonen. Ihre Wünsche sind die Inhalte, mit denen wir unseren Arbeitstag füllen und deren Erfüllung wir uns mit Herz und Seele verschreiben.

Ob Ihnen auf Deutsch nach so einer Lektüre noch jemand abnimmt, dass Sie die Angelegenheit ernst meinen? Ob Sie so einen Expertenstatus in der Branche aufbauen können?

Unser awesome Tipp ist also:

Schreiben Sie Ihre Texte lieber selbst – anstatt sie einfach zu übersetzen.

Und sollten Sie doch Ideen oder Textteile aus dem Englischen übernehmen wollen, dann achten Sie darauf, dass sie dem deutschen Sprachgebrauch angepasst werden.

In diesem Sinne, take care and we love y’all!

Haben Sie auch eine so abgefahrene Meinung zu englischen Tipps und deutschen Artikeln? Oder finden Sie, dass ich da total falsch liege?

Was Sie sonst noch beachten sollten, damit Ihr Unternehmensblog ein voller Erfolg wird, erfahren Sie in unserem kostenfreien E-Book ‚Erfolgreich bloggen für Unternehmen.‘








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