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27. Mai | SEO

Google Einführung der Core Web Vitals: Was Websitebetreiber jetzt wissen müssen

Nachdem im Jahr 2020 bereits die beiden Google Core Updates erschienen hat Google nun für Mai ein Update rund um das Thema Page Experience angekündigt. Unter dem Namen der Core Web Vitals will Google in Zukunft die Usability mithilfe von echten Nutzerdaten messbar machen und zu einem weiteren, wichtigen Rankingfaktor werden lassen.

Einer Studie zufolge erreichen momentan nur rund 22% der Websites die Mindestwerte von Google. Als Hauptursache werden hierbei oft die Beispiele Slider, große Stylesheets und Bilder genannt, doch es gibt unzählige weitere bedeutende Faktoren. Webseitenbetreiber und Agenturen müssen nun alles in Bewegung setzen um die Leistung der eigenen Websites zu verbessern und alles was viel Ladezeit hervorbringt zu reduzieren.

Was genau sind die Core Web Vitals?

Mit der Einführung der Core Web Vitals wird Google Metriken etablieren, welche die User Experience von Seiten messbar machen. Die Metriken umfassen die drei Messwerte Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS).

Viele Seiten, die vor einem Jahr noch gute Performance Werte hatten, werden nun mithilfe verschiedener Tools extrem schlecht bewertet. Deutlich mehr Maßnahmen sind zu erfüllen, als bei früheren "normalen" Performanceoptimierungen. Dies stellt sowohl Webseitenbetreiber als auch Agenturen vor eine große Herausforderung. Aufgrund dieser schlechteren Bewertung in den von Google bereitgestellten Tools ist anzunehmen, dass die Performance Werte für den Google Algorithmus in Zukunft eine sehr viel wichtigere Rolle einnehmen werden als zuvor.

Bewertung der Core Web Vitals Performance:

Generell lassen sich die drei Metriken rund um die Core Web Vitals Performance alle im Google-Analyse-Tool darstellen, z.B. über die Page Speed Insights. Bei den analysierten Daten handelt es sich um Felddaten, welche anonymisiert von echten Nutzern mit unterschiedlicher Gerätnutzung und Verbindungsgeschwindigkeit abgerufen werden.

Außerdem kann man sich die drei Core Web Vitals Metriken in der Google Search Console anzeigen lassen und bekommt direkt dargestellt welche URLs wie gut performen.  Diese Daten basieren allerdings nur auf den Nutzerdaten des Google Chrome Browsers.

Ein drittes Tool, bereitgestellt von den Google Developers selbst, ist web.dev. Hierbei kann man jede URL auf Basis der Performance, Accessibility, Best Practices und SEO testen und bewerten lassen. Im Anschluss gibt Web.dev dann Tipps zur Verbesserung der Performance zur jeweiligen Kategorie, direkt verbunden mit Hilfestellungen, wie man diese Verbesserung durchführt.

Expertenmeinungen:

Bis zum heutigen Tag hält sich Google noch zurück mit einer genauen Aussage darüber, wie genau die Core Web Vitals in Zukunft eingehalten werden müssen, um weiterhin von guten SEO Positionierungen zu profitieren oder diese zu verbessern. Eine Aussage von Danny Sullivan, verantwortlich für große Teile der Google Suche und beauftragt der Öffentlichkeit ein besseres Verständnis dieser zu vermitteln, trifft folgende Aussage zum Core Web Vitals Update:

Ein direkter Abfall in der Google Platzierung ist also direkt nach dem Update nicht zu erwarten. Das angekündigte Core Web Vitals Update in Verbindung mit der Ankündigung in Zukunft Third Party Cookies abzuschaffen, lässt allerdings darauf schließen, dass der Fokus von Google auf die User Experience in Zukunft noch stärker und damit auch auf die Bewertung und das Ranking von Seiten Einfluss haben wird.

Was jetzt zu tun ist:

Bis zum Core Web Vitals Update sind es nur noch wenige Monate. Wir haben bei Coders Unlimited in den letzten Monaten begonnen alle notwendigen Grundlagen auszubauen um optimiert und vorbereitet auf das Core Web Vitals Update zu sein. Wenn du mehr zu 15 notwendigen Maßnahmen zur Optimierung deiner Seite wissen möchtest, hier unser Factsheet rund um das Thema:
 

15 Notwendige Maßnahmen für das Ranking Ihres Unternehmens

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